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Exklusiv-Interview mit Schauspielerin und Scare-Actress REBEKKA MÜLLER (MemorieZ, Prison of Terror)

Scare Actress Rebekka Müller

Scare Actress Rebekka Müller

Heute haben wir für unsere Leser ein ganz besonderes Interview mit REBEKKA MÜLLER, die neben ihrer Arbeit als Schauspielerin & Scare-Actress (sie spielt u.a. in Timo Rose’s neuestem Machwerk „MemorieZ“ mit) auch als Veranstalterin für das aktuelle „Prison of Terror“-Projekt tätig ist.

Wir haben das Interview live am Telefon gemacht, um Euch mit so vielen Infos wie möglich versorgen zu können.
Und los geht’s:

TDH: Hi Rebekka! Wir freuen uns sehr darüber, Dich heute endlich live an der Strippe zu haben!

RM: Ja Danke sehr – ich freue mich auch! (lacht)

TDH: Schön – dann legen wir gleich mal mit der ersten Frage los! Wie bist Du eigentlich zur Schauspielerei und zum Medium Film genau gekommen?

RM: Also ich habe das eigentlich schon immer gemacht. Schon als ganz kleines Mädchen fing es damit an, dass ich mir immer Hollywood-Filme angeguckt habe. Dann habe ich immer versucht, bestimmte Rollen von Charakteren nachzuspielen. Dann habe ich an der Schule Abitur gemacht mit Schwerpunkt Schauspiel und wollte dann an die Schauspiel-Schule. Das klappte dann nicht ganz und ich hörte immer ganz lustige unterschieliche Sachen wie zum Beispiel „Du bist zu blond“. Dann habe ich mir die Haare dunkel gefärbt und es hieß auf einmal „zu dunkel“ und so weiter… Dann kam ich dann auch mal an der „Konrad-Wolf“ in Berlin in die Endrunde und dann war ich aber immer noch nicht richtig weiter… und dann habe ich mir gedacht „das ist jetzt zu viel – ich mache jetzt was Seriöses“, aber ich habe das mit der Schauspielerei halt nie aufgegeben und hab‘ das immer noch weiter nebenbei gemacht. Ich hab‘ ja auch noch ’ne Gesangs-Ausbildung neben meinem Studium trotzdem gemacht und auch bei Musicals mitgemacht. Dann hat man mich zum 1. Casting mal mitgeschleppt und dann hab‘ ich auch meine ersten Erfahrungen gemacht im Kurzfilm und bin halt dann auch bei der Schauspielerei schlussendlich geblieben.

TDH: Ah ja cool – das heißt, Du hattest schon seit Deiner Kindheit immer die Vorstellung, auch wirklich in dem Bereich zu landen und dort auch zu bleiben ?

RM: Ja genau – das war halt für immer schon seit meiner Kindheit da und nie weg. Nur ist es halt so, dass man auch schon mal sehr deprimiert ist, wenn man hier und da eine Absage aus irgendwelchen Gründen bekommt und dann macht man seine Aufnahmeprüfungen und kommt trotzdem nicht weiter…

TDH: Ja – das kann ich sehr gut nachvollziehen – aber schlussendlich sollte es ja dann doch so sein, wie Du es Dir vorgestellt hattest… es kam also dann doch so, wie es kommen sollte…

RM: Ja – es war dann so : es gab zufälligerweise hier in Hannover ein Casting mit einem Filmemacher für einen Kurzfilm. In diesem bin ich dann in einer Nebenrolle besetzt worden. Und dann hatte ich noch einen sehr freundlichen Förderer: das ist der Veranstalter, der auch hier bei uns in Hannover eine Horror-Nacht organisiert hat. Und derjenige hat dann auch gleich erkannt „Die kann doch was“ und so kam es dann, dass ich in dem Event-Trailer „Das perfekte Opfer“ spielte und gelangte dadurch dann hier als kleine Scare-Actress in Hannover zu einer kleinen Sensation und hatte dann auch gleich meine Fans. Es kamen dann viele Leute auf einmal mit Autogrammwünschen zu mir und es gab dann auch T-Shirts mit meiner Figur als Comic-Zeichnung drauf und das war schon alles sehr lustig, was da auf einmal so passierte. Ich habe eigentlich immer nur gemacht und bin halt auch eine, die immer gerne auf die Bühne geht und spielt und macht… und ich denke eigentlich gar nicht immer darüber nach.

393202_10151168609407698_1603995365_nTDH: Ja sehr schön – das heißt Du hattest die Schauspielerei sozusagen schon „im Blut gehabt“ wie man so schön sagt (lacht)

RM: Ja – das scheint wohl so so zu sein! (lacht ebenfalls)

TDH: Ok! Da wir ja hier auf dem DAILY HORROR sind muss ich jetzt mal langsam, aber sicher zum Thema Horror kommen… Wie kam es denn bei Dir dann dazu, dass Du auch im Bereich Horror-Film gelandet bist ? War das auch schon eine Deiner ersten Vorstellungen so gewesen oder kam das dann erst etwas später durch Deine Karriere als Scare-Actress ?

RM: (lacht) Mein Schauspiel-Agent, den ich seit 3 Wochen habe, lacht halt immer und sagt dann: „Frau Müller – Sie und Ihr Horror…!“ Sagen wir mal so: ich bin eigentlich unfreiwillig zum Thema „Horror“ gekommen: mit 6 Jahren musste ich „Star Wars“ gucken und Darth Vader hat mir doch die Angst-Schweißperlen ins Gesicht getrieben (beide lachen), aber eine kleine Affinität oder der Kick beim Gruseln der war auch da schon da! Und ich mache auch jetzt kein Geheimnis daraus, dass ich bei „Batman“ im Kino sitze und schreie vor Angst und alle Leute mich dann angucken und sagen: „Oh Gott – was ist denn mit Dir los ?“ Ich war im Europapark Rust 2011 und da gab es halt diese „Terenzi Horror Nights“ und ich hatte davon gehört… und bin dann da halt mit Freunden hingefahren und das war dann genau das, was ich so in den Horrorfilmen gesehen hatte – nur war es halt echt und zum Begehen. So was hatte ich bis dato noch nicht erlebt und ich fand es halt total interessant und krass! Und auch die Häuser, die es da gab – es gab dort z.B. Haunted Houses mit vielen Schauspielern, die einen erschrecken wollten und ich fand diesen Nervenkitzel halt total spannend! Und so kam es dann letztendlich auch dazu, dass ich es selber mal ausprobiert habe, eine Scare-Actress zu sein!

TDH: Sehr witzige Geschichte! Dann hast Du also im Europapark Rust Deinen Kick dadurch bekommen ?

RM: Genau – es wurde mir dort so angetriggert. Mir wurde schnell bewusst, dass es so doch viel mehr Spaß macht, wenn man ein Teil davon ist als auf dem Sofa zu sitzen und sich hinter dem Kissen zu verstecken.

TDH: Verstehe – Du wolltest als keine reine Konsumentin sein, sondern eher mit im Geschehen mitwirken und bei dem Erschrecken und Erschrecktwerden partizipieren ?

RM: Ja ganz genau – richtig!

TDH: Interessant. Hast Du denn zu dem Zeitpunkt auch schon vorgehabt, bei Filmen in dem Bereich mitzuspielen oder war es eher die Bühnen-Erfahrung als Scare-Actress, die Du da im Focus zunächst hattest ?

 

Schauspierin und Scare Actress Rebekka Müller

Schauspierin und Scare Actress Rebekka Müller

RM: (lacht) Ich bin trotz meiner Angst im Dunkeln ein großer Halloween-Fan! Ich bin ja in Bremerhaven aufgewachsen und dort wird Halloween von jeher traditionell gefeiert: bei jedem Haus, das einen Kürbis vor der Türe stehen hatte, da konnte man dann als Kind „Trick or Treat“ machen… Das liegt daran, dass wir sehr viel Amerikaner in Bremerhaven bis 1993 gehabt haben und da daher haben wir halt deren ganze Kultur als Kinder sehr gut mitbekommen – auf amerikanischen Volksfesten zum Beispiel. Ich war da zwar noch sehr klein und die gingen dann weg als ich so 13 war… aber man ist halt damit dann auch aufgewachsen so und das fand ich auch immer sehr lustig – vor allen Dingen das Verkleiden natürlich! Und als Timo (Anmerkung der Red.: Herr ROSE ist natürlich gemeint) mich dann frage, ob ich in einem Horrorfilm mitspielen möchte, habe ich direkt JA gesagt, weil das für mich eine Herausforderung ist dort eine Rolle zu spielen… und es ist halt nicht das Gängige! Es ist halt keine normale Charakter-Rolle, in der ich mich in eine Person hineinfühle wie „blong, Mitte 20, lieb und freundlich“, sondern ich habe da eine Extrem-Situation, in die man sich hineinarbeiten muss! Denn wo im Alltag triffst Du wirklich Zombies…?
Es war daher eine absolute Herausforderung und natürlich auch eine Ehre für mich, mit Stars wie Zara Phythian und Ruben Pla spielen zu dürfen.

THD: Ah ja – ist es dann für Dich im Bereich „Horror-Film“ sozusagen eine Premiere – also ich meine damit der erste Film, der dann wirklich ein Horror-Film mit Deiner Beteiligung ist?

RM: Der erste Kurzfilm, in dem ich mitgespielt habe, war auch schon ein bißchen Horror – das ist aber eher ein Zufall gewesen. Der Ridley Scott-Kurzfilm, den wir hier gedreht haben mit Motte Jansen heißt „The Agreement“ und die Herausforderung war dabei, dass fünf Sätze eingearbeitet werden mussten in diesem Wettbewerb. Und darum wurde dann eine Geschichte gesponnen um einen Mann, der seine Seele an den Teufel verkauft hatte und seine Schuld begleichen musste. Ich bin in diesem Kurzfilm sozusagen die nächste, die zum Teufel gehen muss, um dort ihre Aufgaben zu bekommen.

TDH: Hört sich gut an. Du hattest ja vorhin auch schon den kommenden Film „MemorieZ“ von Timo Rose etwas angeschnitten, in dem Du ja auch mitspielen wirst. Wie kam denn eigentlich der Kontakt mit Timo so zustande – kanntest Du ihn schon vorher oder wie ging das vonstatten ?

RM: Ja das war so: Timo hatte mich auf dem Schirm über soziale Netzwerke und er hatte dabei gesehen, dass ich hier in Hannover als Scare-Actress unterwegs gewesen war und er hatte sich auch den Trailer von mir angesehen.. und dann hat er mich mal angeschrieben und ein bißchen angeklopft, was ich denn alles filmisch bisher schon so gemacht habe… und dann haben wir uns einfach direkt in Hamburg auf ’nen Kaffee getroffen (Anmerkung der Red.: typisch Timo, Du Kaffee-Tante! *g*) und haben uns dann genauer über den Film unterhalten. Und dann stand auch ziemlich schnell fest, dass ich mitspielen werde.

Timo Rose's Memoriez - Promotional Artwork 2

Timo Rose’s MemorieZ – New Movie 2013 – including Rebekka

TDH: Welche Rolle wirst Du denn in MemorieZ genau spielen – kannst Du unseren Lesern dazu schon mehr verraten?

RM: Ja also erst mal ist es super für mich, dass das Script auf Englisch ist, da ich mit Englisch aufgewachsen bin und das auch fließend spreche. Ich war halt auch schon längere Zeit in den U.S.A. und habe dort Schauspielkurse an verschiedenen Schulen besucht und so kommt mir das eigentlich auch sehr entgegen. In MemorieZ spiele ich die Rolle von „JANE“ – das ist eines der überlebenden Mädchen, die in einem Waldstück diese ganze Zombie-Apokalypse überlebt haben. Und wir kämpfen in einer kleinen Familie mit meinen Brüdern um’s harte Überleben. Das ist für Jane sehr sehr hart, denn seit Monaten – fast Jahren – muss sie sich von dem ernähren, was sie findet… kaum Wasser und wenn es mal etwas Fleischartiges zu essen gibt, dann kann das alles mögliche sein… von kleinen Tieren bis zu Hunden – da geht es halt über das nackte Überleben und jeder, der irgendwie fremd ist, könnte ein Feind sein. Man weiß halt nie, wer diesen Zombie-Virus eigentlich in sich hat… kann man diesen Fremden vertrauen oder nicht… oder werden dann die Untoten angelockt dadurch angelockt? Du musst Dir vorstellen: ein Mensch verändert sich und ein Mensch, der vorher vielleicht mal ein guter Mensch gewesen ist, kann auf einmal grausame Dinge tun – nur weil er Angst hat, dass er sonst nicht überlebt!

TDH: Ah ja – das heißt es dreht sich um eine apokalyptische Survial-Story, in der Du nicht weißt, wer Freund oder Feind ist ?

RM: Genau! Und für mich in der Rolle von JANE ist das halt sehr schwierig einzuschätzen, wem ich noch vertrauen kann. Sie vertraut natürlich ihren Brüdern, aber die Frage ist, ob das, was ihre Brüder tun auch wirklich noch in Ordnung ist.

TDH: Sehr gut – wie ich sehe, hast Du Dich mental schon sehr gut auf den Film vorbereitet. Hast Du denn schon ein Skript vorgelegt bekommen und wenn JA wie bereitest Du Dich denn genau darauf vor ? Es gibt ja Schauspieler, die ihre Skripte in der Bahn oder in der Badewanne lesen… andere fahren dazu erst mal in Urlaub… wie sieht da so Dein Geheim-Rezept aus, denn ich weiß ja, dass Du auch sehr busy bist ?

RM: Ja – Die erste Version des Skriptes habe ich schon erhalten. Und ich habe sie – insofern sie sich jetzt nicht mehr verändert – auch schon sehr verinnerlicht. Das Prozedere ist bei mir so: ich guck‘ mir das zuerst einmal kurz an, ich scanne das ein Mal über, ich lese dann das gesamt Script auf dem Sofa mit ’ner Tasse Tee dazu… dann les‘ ich mir das oft noch mal ganz genau durch und schaue mir meine Person dabei genau an und schaue, in welchen Abschnitten die Person gefordert ist. Und dann geht man eigentlich erst in die Rollen-Arbeit rein und man nimmt sich Zeit… Das muss nicht unbedingt in einem wunderschönen Urlaub sein – sondern kann auch ganz alleine gemütlich für sich zuhause passieren. Dann schaue ich mir das nach den folgenden Gesichtspunkten an: was treibt die Person so an ? Warum ist sie so, wie sie ist ? Und der nächste Step, der dann für mich ansteht ist: ich unterhalte mich mit Leuten, die in einer ähnlichen extremen Situation waren. Also Leute, die auch schon mal in ihrem Leben um’s nackte Überleben haben kämpfen müssen, die etwas Extremes erlebt haben. Und man fängt halt dann damit an zu studieren, wie sie sich verhalten: wie sprechen sie, wenn sie davon reden… und welche Gefühlsregungen kommen dabei zutage?

TDH: Das heißt Du möchtest Deine Rolle so authentisch wie nur irgendwie möglich spielen?

 

Rebekka Müller im Horror Interview

Schauspielerin und Veranstalterin Rebekka Müller

RM: Ganz genau! Weißt Du – Du hast ja in jeder Rolle, die Du verkörperst zunächst immer einen gewissen Erringerungs-Schatz, den Du benutzt und abrufst… aber solche Dinge, die Du noch nicht in Deinem Leben erlebt hast, kannst Du nicht abrufen… weil Du nicht weißt, wie das ist. Also versuchst Du so nah wie möglich ranzukommen und dafür hilft nur eins: Die Leute suchen und finden, die Extremes gesehen und erlebt haben! Die können einem helfen, dieses Gesamtbild für mich in der Rolle als JANE dann zu entwickeln.

TDH: JA – sehr geil, dass Du das so machst! Bei der Doku „The Texas Chainsaw Massacre – The Shocking Truth“ hat der Hauptdarsteller auch gesagt, dass er sich in ein richtiges Irrenhaus begeben hat, um die Rolle so authentisch wie nur irgendwie möglich spielen zu können… und um dabei auch beispielsweise die Bewegungen des Haupt-Charakters möglichst original-getreu nachspielen zu können…

RM: Ja genau – gerade bei extremen Rollen ist das halt sehr schwer, sich da reinversetzen zu können, weil einem einfach der Erfahrungs-Schatz fehlt! Eine weitere Gefahr, die dann allerdings wiederum besteht ist, die Rolle dann wieder zu verlassen. Das ist halt für viele Schauspieler ein großes Problem. Johnny Depp zum Beispiel hat ja selber zugegeben, lange Zeit die nicht aus seiner Rolle als „Jack Sparrow“ rausgekommen zu sein … das ist halt dieser Moment, wo man das Kostüm anzieht. Man muss diese Rolle wieder ablegen können, weil man sonst durchdreht.

TDH: Wie ich ja weiß, bist Du neben Deinen bisher beschriebenen Tätigkeiten ja auch noch bei dem „Prison of Terror“ – Event, das jetzt gerade stattfindent, auch sehr busy… kannst Du unseren Lesern mal bitte verraten, was da so genau bei Dir abgeht ?

 

Prison of Terror Event

Prison of Terror Event

RM: Ja – das „Prison of Terror“ findet ja jetzt an diesem Wochenende vom 26. bis zum 28. April in Bad Säckingen – das ist bei Freiburg / Basel – ganz im Süden des Landes statt. Das ist ein Horror-Event, bei dem man mehrere Horror-Labyrinthe besuchen kann. Bei uns gibt es 2 Stück davon und eine Außenfläche. Es wird über 50 Darsteller geben, die Zombies / Dämonen / Untote und Vampire spielen und die die Besucher dann nach Herzenslust erschrecken werden. Das Besondere bei uns ist in dem Falle halt, dass es sich dabei um ein komplett ehrenamtliches Projekt handelt – sozusagen ein Feld-Test. Unser Team besteht dabei aktuell aus 62 Personen – davon sind 50 Darsteller und wir haben 6 Leute im inneren Management zuzüglich 2 Heads of Technics. Wir haben uns dann zusammengetan mit der Event Management Agentur aus Osterholz Scharmbeck. Das ist die Firma OBEX, die auch schon über Erfahrung verfügen mit Halloween-Events. Wir haben zudem sehr viele erfahrene Scar-Actors aus Deutschland. Man sagt ja, dass die aus Baden-Württemberg die am best-ausgebildetsten sind, da sie regelmäßig an Horror-Events des Landes teilnehmen und auch bei ihnen ist das Thema „Fastnacht“ etwas mehr in den Bereich Horror gezogen. Fastnacht ist nicht zu vergleichen mit Fasching und Karnevall und immer nur lustig. Nein – es gibt halt sehr viele Hexen- und Dämonengestalten in der Fastnacht. Wir freuen uns auf jeden Fall drauf, da es ja auch unser erstes Feld-Projekt ist unter dem Namen „Children of the Night“. Wir werden zudem besonders auch am Samstag sehr viel Prominenz da haben aus der Horror-Szene wie Leon Fuller, Christian Sachs (der auch ein bekannter Filme-Macher unter anderem) ist oder auch Jason Mercurio – ein US-amerikanischer Scare-Actor und Gitarrist, der auch sehr lange hier in Deutschland getourt hat… den haben wir sogar extra einfliegen lassen, weil die Schauspieler sich einige Darsteller gewünscht haben, die sie gerne vor Ort haben wollten. Und alle, die wir irgendwie bekommen konnten, haben wir dann auch zu uns eingeladen. Und das wird ’ne GROSSE GROSSE HORROR-PARTY werden!

Schauspielerin und Scare Actress Rebekka Müller im Exklusiv Interview

Schauspielerin und Scare Actress Rebekka Müller

TDH: Ja dann wünschen wir Euch auf jeden Fall schon mal viel Erfolg damit! Das hört sich ja alles schon sehr gut an und Respekt, dass Ihr das alles sozusagen aus dem Nichts kreiert habt!
Zumal Ihr das ja alles noch persönlich un-entgeltlich macht mit sehr viel Idealismus… aber Ihr wollte ja bestimmt später darauf noch aufbauen, richtig ?

RM: JA richtig – wir wollen darauf aufbauen. Wir werden stark unterstützt von dem „Scare-Network UK“, die uns immer mit Rat und Tat zur Seite stehen. Und ich will zwar noch nicht zu viel verraten, aber wir werden in dieser Formation, in der wir jetzt aktuell zusammen sind, auch weiter auftreten und weitere interessante Scare-Events oder Aktionen entwickeln!

TDH: Cool. Dann könnte ich mir bei Euch auch gut vorstellen, dass Ihr vielleicht noch auf Alternativen wie „Crowd Funding“ (wie es beispielsweise bei „Iron Sky“ gemacht wurde) in der Zukunft zurückgreift ?

RM: Genau – sowas ist immer auch eine gute Alternative, das zu machen. Für dieses Event hatten wir nicht viel Vorbereitungszeit gehabt. Von der Idee im Sommer letzten Jahres bis hin zum ersten Konzept vergingen nur wenige Monate. Im November haben mir die Initiatoren das Konzept vorgelegt – die mich dann fragten: „Kannst Du uns nicht helfen – Du als PR-Beraterin und Marketing-Frau – Du hast doch Ahnung davon…“ und dann hab‘ ich mir das mal angeschaut und ihnen das Konzept überarbeitet zurückgegeben. Dann hab‘ ich ihnen die Punkte genannt, die noch überarbeitet werden mussten wie z.B. das Thema Sponsoren… das stand da noch nicht drin und ich habe ihnen gesagt „dann macht Euch mal auf die Socken!“ oder das Thema Location „wie sieht das da aus ?“ – dann sagten sie mir „da sind wir dran“ und ich sagte ihnen dann „ok – dann meldet Euch doch noch mal im Januar bei mir, wenn Ihr das alles unter Dach & Fach habt“… im Januar haben sie mir das Konzept dann neu präsentiert mit dem aktuellen Location-Stand und dem Sponsoren-Stand. Geld war dann zwar immer noch nicht da, aber ich habe nach dem Durchsehen des Konzepts dann gesagt „Das schaffen wir schon!“, weil die Idee einfach so verrückt war.

TDH: Ja super – Auf jeden Fall sehr löblich, dass Ihr das dann trotz alledem dann noch so idealistisch durchgezogen habt!

RM: Ja – und Horror verbindet – das haben wir gemerkt! Wir haben so viel Zuspruch – und das nicht nur aus England, sondern aus ganz Europa mittlerweile: aus Frankreich, aus Deutschland… etc. Alle wollen mithelfen und es geht eigentlich niemandem um’s Geld – es geht nur um den Spass an der Sache und ich bin gespannt, was passiert, wenn wir dann irgendwann mal Geld in der Hand haben...

TDH: Ich denke mir auch, dass Ihr Euch in Deutschland damit bestimmt auch einen guten Stand erarbeiten könnt, da wir ja hier eigentlich etwas „unter-entwickelt“ sind, was solche Events angeht… mal abgesehen von dem Weekend of Horror und diversen Film-Festivals gibt es ja nicht soo viel in dem Bereich Horror-Events…

 

Prison of Terror Veranstalterin Rebekka Müller

Prison of Terror Veranstalterin Rebekka Müller

RM: Ja – wir werden sehen. Wir sind alle gewillt und hoch-motiviert. Und obwohl das Event ja schon vor der Türe steht, sind wir immer noch guter Laune und ich hab‘ hier keine Mitglieder, die wild durcheinander-purzeln… nein es läuft alles gut!

TDH: Klasse! Jetzt habe ich mir gerade noch eine Frage zu MemorieZ notiert gehabt… und zwar: Hast Du selber besondere Vorstellungen oder Wünsche für den Film (da Timo dieses Interview ja wahrscheinlich auch liest)?

RM: (lacht) Ich wünsche mir für MemorieZ, dass ich bald meine Kollegen kennenlerne und wir zusammensitzen… alle zusammen das Auftakt-Meeting haben. Und natürlich, dass wir Timo glücklich machen können und das Publikum auch. Außerdem wünsche ich mir, dass Zombie-Horror-Filme – made in Germany – nicht nur eine Ausnahme bleiben und das Genre auch qualitativ hochwertig wahrgenommen wird auf internationaler Ebene. Und dass es nicht nur heißt „Ach Deuschland kann das nur low-budget!“ Ich möchte, dass es uns gelingt, allen zusammen zu zeigen, dass wir den Amerikanern um Nichts nachstehen!

TDH: Es soll ja auch dieses Mal mit einem relativ hohen Budget gedreht werden und somit richtig zur Sache gehen, wie ich mitbekommen habe…

RM: Geanu – die Info liegt mir von Timo auch vor. Mir liegt auch die Info vor, dass es bei MemorieZ auch einen internationalen Kino-Start geben soll. Ich bin sehr sehr gespannt und wir werden sicherlich alle so motiviert und hart daran arbeiten, dass wir MemorieZ zum Erfolg werden lassen!

TDH: Gibt es einen Film von Timo, den Du besonders gut fandst ?

RW: Ja – Also Timo ist ja ein Independent-Filmer. Und die meisten fangen natürlich in seinem Bereich an mit Kurzfilmen, mit Independent-Produktionen und klar gibt es dann auch einige, die das belächeln … aber ich finde halt selber, dass in seinen Filmen – auch in seinen ersten Werken – schon deutlich zu erkennen ist, in welche Richtung er gehen möchte. Wenn Du jetzt wissen möchtest, welchen Film ich von ihm besonders gut finde, dann würde ich spontan sagen: GAME OVER!

TDH: Herr Rose hat sich inzwischen ja auch schon einen guten Namen gemacht neben anderen deutschen Regisseuren wie Jörg Buttgereit, Olaf Ittenbach, Andreas Schnaas (mit dem er ja auch schon einige Filme zusammengemacht hat), Marcel Waltz, Andreas Bethmann und anderen aus dem Bereich Horror/Independent Filme… und er hat ja auch seinen eigenen Akzent mit seinen Filmen gesetzt.

RW: Ja – er hat seine eigene Handschrift und Timo zieht es auch durch. Er lässt sich auch nicht verbiegen und das finde ich halt auch wichtig. Man muss als Filmemacher seine eigene Filmemacher-Persönlichkeit auch behalten und es ist bestimmt schwer im Zusammenspiel mit den Produzenten und allen anderen Beteiligten am Film… aber ich finde er sollte seine Linie weiter so behalten!

Commecial Model Rebekka Müller

Commecial Model Rebekka Müller


TDH: Arbeitest Du eigentlich auch noch als Photo-Model, da ich so viele professionelle Photos auf Deinem FB-Profil gesehen habe ?

RM: JA ich arbeite tatsächlich noch als Commercial Model für Werbe-Photographie nebebei und – was fast jede Schauspielerin noch macht mit einer halbwegs vernünftigen Stimme – ich arbeite als Synchron-Sprecherin und Sängerin. Ich bin halt sehr vielseitig künstlerisch unterwegs.

TDH: OK – die letzte Frage: Was willst Du sonst noch so an unsere Leser und Deine Fans loswerden ?

RM: An meine Fans: Ohne EUCH wäre ich nicht da, wo ich jetzt bin! DANKE!! An alle Leser und Fans: Ich freue mich, Euch ein tolles großes neues Werk präsentieren und zu können und Ihr könnt gespannt drauf sein!

TDH: Vielen Dank für dieses ausführliche und nette Interview, Rebekka!

RM: Vielen Dank zurück nach Köln und macht weiter so!!

[- Interview made by Mister Diabolo on: 23rd. of April 2013 -]

Short URL: http://www.thedailyhorror.com/newsblog/?p=3568

Posted by on Apr 26 2013. Filed under *INTERVIEWS*, # HORROR-NEWS #, B-MOVIES, EXORCISM, GHOSTS, SCARY STUFF |, SHORTIES, SUPERNATURAL, VAMPIRES, ZOMBIES. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. You can skip to the end and leave a response. Pinging is currently not allowed.

2 Comments for “Exklusiv-Interview mit Schauspielerin und Scare-Actress REBEKKA MÜLLER (MemorieZ, Prison of Terror)”

  1. whatever

    Ich glaube sie meinte die Terenzi Horror Nights und nicht die 20 Hour Nights 😀 😉

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